Eine Neue Ära

2 Menschen, 2 Zwerge und 2 Elfen

Kein Witz!

Bezahltag, 19ter Sigmarzeit 2550

Am Morgen nach dem Sigmarsfest beschließen Wolfgart und Samira nach einem ausgiebigen Frühstück, Xaver in Quintus’ Büro abzuholen und den Auftrag, den sie von Vogt Einbrenner erhalten hatten, auszuführen.

Leider etwas knapp bei Kasse versucht Wolfgart einen Reisenden zu finden, der Geleitschutz braucht und ebenfalls nach Kleindorf möchte. Auf den ersten Blick scheint niemand in diese Richtung zu fahren doch nach kurzer Suche findet der junge Priester einen klein gerateten Mann mit einer kleinen schwarzen Kutsche und einem kleinen schwarzen Pony davorgespannt.
Der Mann würde die 3 gerne Anheuern, ihn zu begeleiten, so verspricht er ihnen einen Silberschillign am Tag und die Reise kann beginnen.

Nach kleinen Startschwierigkeiten bei den Ställen, wo eine lange Diskussion darüber ausbricht, ob Xaver und Samira tatsächlich berechtigt sind, die Pferde der Familie von Ehrlichhausen zu nutzen, reiten die 3 mit dem kleinen Mann auf der kleinen Kutsche mit dem kleinen Pferd in das kleine Dorf Kleindorf.

Der Weg nach Kleindorf führt tief in einen dusteren Wald hinein und, obwohl die 3 versuchen, aufzupassen, ist es schwer, die Himmelsrichtungen im Blick zu halten. Als die Gruppe an einer Weggabelung ankommr hören sie plötzlich Kampfgeräusche aus dem Dickicht.

Der Mann auf der Kutsche sagt:
Na dann! Tut wofür ich Euch bezahle und berschützt mich und mein Hab und Gut!

Mutig schreitet Wolfgart sogleich mit seinem Hammer an der Schulter in die Dunkelheit des Waldes, dicht gefolgt von dem Hellseher Xaver und der Magierin Samira, die sich gekonnt hinter dem Rücken des 2 Meter großen ühnen verstecken.
Nur wenige Schritte etnfernt von der Strasse höhrt der Priester des Ulric plötzlich den Schwung einer mächtigen Klinge und schafft es gerade noch, sich rechtzeitig zu ducken.

Die 3 stehen plötzlich mitten in einem Kampf zwischen einem Elf und einer graußigen Kreatur mit 2 Hörnern, Ziegenbeinen und einem menschlichen Oberkörper. Wargor Ein solch grässliches Wesen hat noch keiner der 3 je gesehen und so stehen sie erst einmal gelähmt vor Angst daneben und erleben, wie ein Schwertmeister der Elfen gegen einen grässlichen Wargor kämpft.

Mit einem geschickten Schwerthieb fügt der groß gewachsene, schwarzhaarige Krieger eine klaffende Wunde am Schädel zu. Das Blut des Monsters spritzt nur so herum und endlich fasst sich Samira ein Herz und versucht, einen Zauber, den sie in der Akademie gelernt hatte, gegen das Monster zu richten. Obwohl sie versucht, sich zusammen zu reisen und ihre Angst vor dem Ding zu unterdrücken, gelingt es ihr nicht ganz und der Avatar, den sie von sich erschaffen wollte bricht nach kurzer Zeit wieder in sich selbst zusammen.
Xaver dagegen beobachtet aufmerksam das Kampfgeschehen und ruft Wolfgart sogleich zu, sich auf die klaffende Wunde auf dem Kopf des Getierts zu konzentrieren.
Gesagt, getan, sowohl Wolfgart als auch der Elf treffen den Mutanten direkt auf seiner Wunde und der starke Blutverlust führt zu einem Wanken des Monsters.
Xaver versucht noch, einen Stein aufzuheben und auf das Wesen zu schleudern doch seine Kraft versagt. Erschöpft kann er nur noch zusehen, wie Samira es doch noch schafft, einen Avatar von sich selbst aus dunklen Wolken zu erzeugen und diesen auf den Wargor zu schleudern.
Schwer getroffen fällt das Monster zu Boden. Swrdmast

Plötzlich rennt ein aufgebrachter Xaver schreiend davon. Den skurrilen Seher ignorierend geht Wolfgart erst einmal auf den Leichnam des Beastman zu, doch als auch Samira mit einem ängstlichen Gesichtsausdruck zur Flucht rät, beginnen auch er und der Elf zu rennen.

Ein grässlicher Sturm aus reiner Chaosmagie braut sich über der Leiche zusammen und ein Blitz schlägt ein und scheint den Elfenkrieger zu treffen, doch dieser trägt keine äßerlichen Verletzungen davon.
Der Kampf hat den Krieger aber doch stark mitgenommen. Eine klaffende Wunde am Bauch blutet stark und braucht dringend Versorgung.

Als die 4 aus dem Wald herausstolpern erwischen sie den kleinen Mann dabei, wie er ihre Pferde durchsucht.
Eine kurze Diskussion, ein paar Bestechungsversuche und eine Durchsuchung der schwarzen Kutsche später sitzt wolfgart auf der kutsche, neben ihm der Mann, gefesselt und geknebelt und die mittlerweile 4 machen sich auf den Weg nach Kleindorf, um den Mann, den sie für einen Fälscher halten, dort der Gerichtsbarkeit zu übergeben.

Konigstag, 20ster Sigmarzeit – Bezahltag, 2ter Sommerzeit

Auf dem Weg nach Kleindorf lernen die 3 den mysteriösen Elfenkrieger näher kennen. Sein Name ist Amathon Klingensturm, er ist ein Schwertmeister von Hoeth und ausgezogen, um neue Kampftaktiken im Reich der Menschen zu lernen. Da er bei niemandem vertraglich gebunden ist, schließt er sich den Helden auf ihrer Reise an.

Auf dem Weg entzündet sich die Wunde des Kriegers jedoch und nach wenigen Tagen bemerken die anderen, wie er immer unsicherer auf Wolfgarts Pferd herumwankt. Xaver versucht dem Elf ein wenig medizinische Hilfe zu bieten, steckt sich dabei jedoch selbst mit einer hässlichen Krankheit an.
Als nach wenigen Tagen Xavers Haut langsam beginnt, sich abzulösen, sieht Wolfgart die einzige hilfe darin, in dem Buch, dass er von seinem Ziehvater bekommen hatte, nach Gebeten zu Ulric zu suchen, die die Schmerzen der 2 Elfen lindern könnten.
Er findet tatsächliche eine Litanei, die er den beiden jeden Abend vorliest, doch es scheint nicht so gut zu wirken wie gedacht.

Am 2ten Sommerzeit erreicht die Gruppe schließlich Kleindorf. Dort begeben sie sich erst zum Bürgermeister um von ihm zu erfragen, ob sie den Fälscher, den sie verhaftet hatten, bei ihm abgeben könnten.
Leider gibt es in dem kleinen Dorf keinen Kerker und so müssen die 4 den Mann in die nächste größere Stadt bringen, Übersreik.

Nach dem Gesrpäch macht sich die Gruppe auf, Manfred von Ehrlichhausen zu finden. Der wohl leicht wahnsinnige Mann lebt im Armenviertel des Dorfs auf der Strasse und redet nur wirres Zeug. Ihn alleine nach Altdorf zu schicken, scheint keine Option zu sein. Samira versteht jedoch nicht, warum Wolfgart unbedingt nach Übersreik reisen will. Ihre Aufgabe besagt eindeutig Manfred zu finden und dann sofort nach Altdorf zurückzukehren.
Ein klein wenig Überredungskunst von Xaver stimmt die junge Magierin jedoch um. Sollten sie so schnell wieder zurückkehren, könnte Baron von Ehrlichhausen immer eine so schnelle Abwicklung von Aufträgen erwarten…

Trotz des in wenigen Tagen drohenden Morrslieb-Vollmondes machen sich die Helden noch am selben Tag auf nach Übersreik, mit dem Plan, den lustigen Manfred auf dem Weg zurück in Kleindorf abzuholen. Bevor sie die Stadt verlassen, erfahren sie noch, dass der Mann, den sie bei sich haben, Kurt Leinbecker, ein gesuchter Fälscher ist. Karl

Konigstag, 3ter Sommerzeit – Augebtag, 7ter Sommerzeit 2550

Den Morrslieb Vollmond am 6ten Sommerzeit Übersteht die Gruppe gut geschützt unter dem Dach der Kutsche. An Schlaf ist zwar nicht zu denken, so eng wie es ist, doch wenigstens fängt sich niemand einen Splitter des berüchtigten Warpstones ein und auch die Pferde bleiben wie durch ein Wunder unversehrt.

Marktag, 8ter Sommerzeit 2550

Zu später Stunde erreichen die 4 mit dem Verbrecher im Schlepptau die Stadt Übersreik. Die Tore der Stadt stehen offen und eine recht angeekelte Wache weißt der Gruppe gleich den Weg zum Shallya-Tempel der Stadt, wo die beiden Elfen im Moment am besten aufgehoben wären.
Im Tempel treffen sie Schwester Helga Kersch, die es mit einem Bittgesuch an Shallya schafft, Xavers leiden komplett und den Schwindel und das Fieber von Amathon zu heilen.
Sie bittet die 2, noch über Nacht zu bleiben, um sich ihren Leiden näher annehmen zu können.

Währenddessen geben Wolfgart und Samira ihren Gefangenen beim Kerker der Roadwarden ab und erhalten dafür, als inoffizielle Belohnung, dessen Kutsche und Pferd, jedoch ohne Inhalt. Eine weitere Belohnung könnten sie sich bei der Familie von Bruner abholen, die die Fahndung nach Kurt Leinbecker wegen Fälschung ihres Familiensiegels herausgegeben hatten.
Bis zum Morgen sollten sie sich im Gasthaus zur Silbersichel einquartieren, in dem immer die Angestellten der Familie übernachten.

Gesagt, getan. Auf Pump mieten siech die beiden in dem Gasthaus ein. Dort treffen sie auch auf 2 Zwerge, die gerade heute den Bau an einer Mühle für die von Bruners abgeschlossen haben. Nach einem gemütlichen Abendessen und ein paar Humpen Zwergenbier vereinbaren sie, am nächsten Morgen gemeinsam den Vogt der von Bruners aufzusuchen.

Backertag, 9ter Sommerzeit 2550

OrekGleich am Morgen machen sich Wolfgart und Samira mit ihren neuen Bekannten, Orek Schnellader Sohn des Baldek Orkschlächter, einem wiffen Zwerg der der Gilde der Erfinder angehört und Angrosch Sohn des Arombolosch, dem schwer bewaffneten Ironbreaker aus Karak-az-Garaz, auf den Weg zu Vogt Bernd Wohlgemut, dem Vogt der Familie von Bruner.

Nach langen Verhandlungen mit Vogt Wohlgemut und Lord Manfred von Bruner kommt Orek schlißelich auf einen Lohn von 55 Silberschillingen für sich und 18 Silberschillingen für seinen Freund, Angrosch, für den Bau der Mühle im Vorgarten der Villa. Auch Samira und Wolfgart erhalten am Ende 60 Silberschillinge für die Ergreifung des Fälscher Kurt Leinbecker. Wolfgart fragt den Lord außerdem nach Rickard Aschaffenberg und erfährt, dass dieser gerade den Sohn der von Bruners auf seinem Jagdanwesen im Nahkampf und der Jagdkunst unterrichtet.
Mit dem Auftrag, ein Buch von Lady Barbara von Bruner für ihren Sohn, Lukas, in das Grünewaldanwesen unweit nördlich von Übersreik zu bringen, machen sich Wolfgard, Samira und die 2 Zwerge, die ihnen Lord von Bruner als Geleitschutz mitgab, auf zum Shallyatempel um dort ihre anderen 2 Gefährten abzuholen.

Entrüstet darüber, dass er 2 Elfen begeleiten soll, versucht Orek noch einmal, etwas Silber bei Lord von Bruner herauszuschlagen, jedoch vergeblich. Helga Kersch, die, wie sich herausstellt, Lektorin des Shallya Tempels ist, bittet die Streitenden, ihre Konflikte doch vor dem Tempel beizulegen und nicht auf dennen Schwellen.

Sich widerwillig mit der Situation abfindend steigen Angrosh und Orek in die Kutsche der Gruppe ein und die 6-stündige Reise zur Grünewald-Villa durch den Wald beginnt. Bis auf das Meckern der beidern Zwerge aus der Kutsche passiert wenig erwähnenswertes und so erreicht die Gruppe am Nachmittag das Jagdanwesen der Familie von Bruner.

Das Tor ist geöffnet und so kann der Toss direkt in den Hof des Anwesens reiten. Eine gut erhaltene, 2-stöckige Villa inmitten einer steinernen Mauer. Im Hof ist ein kleiner Schrein zu Ulric, dem Gott des Winters und der Wölfe, eine Schmiede, Stallungen, Schießanlagen, ein paar Hundehütten, ein kleiner Kräuter- und ein großer Obstgarten.
Auf einer Bank vor dem Anwesen sitzt ein alter Mann, gekleidet in feinen Stoffen. Als er die Gruppe erblickt lädt er sie sogleich freundlich ein, bei ihm zu speisen und zu übernachten. Als Wolfgart erwähnt, dass er gerne mit Lord Aschaffenberg sprechen würde, meint der Mann, der sich als Vern Hendrik vorstellt, dass dieser gerade mit seinem Neffen auf der Jagd sei und erst abend wiederkomme.
Also macht es sich die Gruppe solange auf dem Anwesen gemütlich. Orek, der Erfinder, nützt die Schmiede des Zwerges Korden Kurgansson um neue Patronen für seine Automatische Hochlandpistole herszustellen. Da Korden in seiner Schmiede alles hat, was ein Zwergenherz sich nur wünschen könnte, gelingt es auch Orek, aus dem Zinn, dass er in Übersreik am Markt gekauft hatte, mehr Patronen und Hülsen als gewöhnlich zu fertigen….

Comments

nephtys nephtys

I'm sorry, but we no longer support this web browser. Please upgrade your browser or install Chrome or Firefox to enjoy the full functionality of this site.