Eine Neue Ära

Erstens kommt es anders...

...und zweitens ist man selbst dafür verantwortlich

Wellentag, 22ster Sommerzeit 2550

Wolfgart gibt Xaver zu verstehen, dass dies weder die richtige Zeit noch der Richtige Ort ist, um derartiges zu diskutieren.

Währenddessen versucht Orek, mehr oder weniger geschickt, aus Aldebrand von Ludenhof ein paar Informationen herauszubekommen. Er fragt nach Sigmar, nach der Kaiserwahl und vor allem nach Aldebrands Einstellung zum Thema “Veränderung”.
Außerdem lässt er den Kurfürsten ungefragt wissen, dass “Hans-Georg Unterberg” sein Gehilfe sei, der ihm beim Bau einer Mühle unterstützt hätte.
Etwas verwirrt und ahnend, dass “Hans-Georg” nicht nur ein Gehilfe sein kann, zieht sich der Fürst bald zurück.
Auch Wolfgart versucht währenddessen ein paar Informationen aus den Outridern des Fürsten bezüglich Kaiserwahl herauszubekommen, mit mäßigem Erfolg.

Am Abend lagert der Trupp am Ufer des Reik, nach erfolgreicher Jagd gibt es ein ausgezeichnetes Mahl, bestehend aus gebratenem Wildschwein und pikant gewüzrtem Feldgemüse. Als Wolfgart anbietet, die Wache mit den Soldaten zu teilen, sind diese erst skeptisch, hat doch der Zwerg am Nachmittag recht seltsame Fragen gestellt. Ob sie nicht die Verschwörer seien, die die Schatten auf die Gruppe gehetzt hätten und dererlei Verleumdungen.
Wolfgart beruhigt die Männer und erklärt, dass es eben die Art der Zwerge sei, alles zu verkomplizieren.
Eine ruhige Nacht geht vorüber und die Abenteurer machen sich gemeinsam mit den Truppen von Aldebrand von Ludenhof auf, weiter Richtung Altdorf.

Aubentag, 23ster Sommerzeit 2550

Am frühen Nachmittag ist die Hauptstadt des Empire’s in Sicht. Die Helden bedanken sich bei Aldebrand für seine Hilfe und verabschieden sich, um alleine die Stadt zu betreten.
Wider Erwarten erreichen sie ohne Probleme den Tempelplatz von Altdorf.
Dort betritt Wolfgart den Tempel des Ulric um Lukas Tiberius dort abzuliefern. Erleichtert, dass der junge Kaiserkandidat lebend in Altdorf angekommen ist, ist Gunthar Ulrichson doch entsetzt darüber, dass die Schatten die Gruppe angriffen. Jemand muss sich verplappert haben. Trotzdem erhält die Gruppe eine kleine Belohnung für die Erledigung des Auftrags.

Manfred geht es immer schlechter, er liegt im sterben. Ein einfacher Arzt wird wohl nichts mehr ausrichten können. So eilen die Helden mit ihrer Kutsche zum Tempel der Shallya.

Ein aufgebrachter junger Mann stürmt in den Tempel der Shallya. Ungekämmt, wilder Bartwuchs, ein Hühne von einem Mann. Er rast auf eine der jungen Schwestern zu:
Schnell, ich brauche eure Hilfe! Da draußen liegt ein Mann im Sterben!
Die junge Frau eilt nach draußen, Wolfgart führt sie zu Manfred von Ehrlichhausen. Es steht schlecht um ihn.
Das muss der Mann sein! Ich hohle unsere Oberin! haucht die Frau und eilt sofort zurück in den Tempel.
Kurz darauf tritt eine Frau mittleren Alters aus dem Tempel und schreitet auf den sterbenden zu. Kurz holt sie Luft und beugt sich dann über ihn. Eine Träne fließt über ihre Wange herunter und tropft auf Manfreds Stirn. Und da passiert etwas Seltsames. Manfred’s Gesichtsfarbe wird wieder annähernd normal, er atmet tief ein und öffnet seine Augen.
Die Priesterin bricht zusammen. Wolfgart fängt sie auf und bringt sie zusammen mit den anderen Schwestern zurück in den Tempel, wo er sie behutsam auf einer Trage ablegt.
Die Schwester erklären, dass Adriana seit Wochen von einem seltsamen Traum gesprochen hatte, von einem Mann in Belgeitung eines Hühnen, dessen Leben am seidenen Faden hinge. Sie wäre auserwählt, den Mann zu retten. Kann dieser Mann wirklich Manfred gewesen sein? WOlfgart verspricht, Adriana wieder zu besuchen, sobald es ihr besser ginge.

Gemeinsam mit dem immer stärker werdenden Manfred macht sich die Gruppe auf Richtung Anwesen der Familie von Ehrlichhausen. Doch Manfred hat sich verändert, sein Kopf scheint völlig klar zu sein, er spricht in ganzen Sätzen, welche sogar Sinn machen. Was immer die Priesterin mit Manfred tat, es wurde nicht nur seine Kopfwunde geheilt.
Doch der Baron kann sich an nichts mehr erinnern. Er weiß nur, dass er einst einen Brief von seinem Bruder öffnete, den er in Kleindorf erhalten hatte.
Die Gruppe wittert eine Verschwörung. Doch wer ist daran beteiligt? Manfred beschliest, seinen Bruder allein aufzusuchen und verlässt die Helden.
Diese erreichen eine Stunde später die Villa der von Ehrlichhausens. Baron Berchtold von Ehrlichhausen freut sich, dass es seinem Bruder gut geht und verspricht, eine Belohnung zu bezahlen, sobald dieser bei ihm eingetroffen sei. Die Gruppe soll sich am nächsten Tag wieder bei ihm melden.

So machen sich Samira, Xaver, Wolfgart und Orek auf zu ihrem alten Freund Markus und dessen Gasthaus, dem lustigen Wahrsager. Dort angekommen erfahren sie, dass ihr ehemaliger Gefährte, Gustav Quintus, gen Osten gezogen sei, um für sein neuestes Buch zu recherchieren.

Spät nachts hat Samira noch das dringende Verlangen, ihren Paten Marius in der Shyish-Akademie aufzusuchen. Die anderen begleiten sie, um sicherzugehen, dass der jungen Frau auf den nächtlichen Strassen von Altdorf nichts passiert.

Als die vier die Akademie betreten, beschleicht sie alle ein ungutes Gefühl, eine Art Angst, nicht greifbar, nicht erklärbar, doch etwas stimmt nicht…
Sie betreten Marius Kemenate, dieser erwartet Samira und ihre Gefährten schon sehnlichst. Mit zittriger Stimme bittet er sie alle, platz zu nehmen, geht dann noch einmal bei Samira vorbei, um ihr über die Schulter zu streichen, leise flüstert er:
Es tut mir Leid
und verlässt den Raum.

Ein dunkel gekleideter Mann, bewaffnet mit 2 Pistolen, betritt den Raum. Es herrscht Totenstille. Samira, Wolfgart und vor allem Xaver erkennen den Mann. Es ist Johann Krautner Jr, oberster der Witchhunter-Gilde von Altdorf.

Johann weiß von allem, was die Gruppe seit sie Altdorf verlassen hatten getan hat. Er weiß von Lazarus, er weiß, dass faule Magie die Gruppe umgiebt. Er weiß, dass Samira Ulgu Magie anwandte, um den Nekromanten außer Gefecht zu setzten, er weiß, dass Wolfgart den Elfen Xaver durch ein Gebet zum Schweben brachte.
Es ist ihm egal, ob es stimmt, was er sagt, er weiß es eben. Und er hat nicht vor, auch nur einen der Gruppe mit deren Heräsien davonkommen zu lassen. Die Probleme, die sie heraufbeschworen haben, werden sie lösen!

Krautner gibt den Helden 2 Tage Zeit um sich in der Stadt vorzubereiten und auszurüsten, dann müssen sie aufbrechen, um Lazarus, den Sie seiner Meinung nach erweckt haben, wieder in sein kaltes Grab zurück zu verbannen…..

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